Das Unterhaus ist ein soziales Stadtteil- und Nachbarschaftszentrum in der Oberhausener Innenstadt, ein Ort der Begegnung, der Vielfalt und des sozialen Experiments. Das Unterhaus befindet sich im Erdgeschoss des Oberhaus, einem 50er-Jahre Hochhaus, welches als Landmarke am Hauptbahnhof ein weithin sichtbarer Kolloss ist. Wir sind ein selbstverwalteter Ort, der sich aus den Iniativen der Stadt speist, in dem sich jede*r gerne auf Augenhöhe einbringen und ausprobieren kann. Hier können alle Menschen, unabhängig von Alter, Herkunft und Geschlecht(sidentität) zusammen kommen, spannende Veranstaltungen besuchen (oder organisieren), Spaß haben oder auch den brennenden geselschaftlichen Fragen auf den Zahn fühlen.

Dieser Vielfalt wollen wir in unserer Unterhaus-Gruppe ein Dach geben, selbst widerspigeln und als Gruppe unabhängig arbeiten. Deswegen verstehen wir uns als überparteilich, haben keine Konfessionsanbindung und nehmen kein besonderes Sponsoring durch Unternehmen in Anspruch. Unsere Entscheidungen folgen aus einem regelmäßigen, offenen partizipativen Treffen heraus und sollen über Diskussionen mit guter, respektvoller Redekultur in angenehmer Atmosphäre, ein Ergebnis im Konsens erzeugen - nach Möglichkeit also unter Berücksichtigung aller Positionen und Bedürfnisse.

Als Raum-für-alle verstehen wir uns schließlich als bedürfnisorientierte Antwort auf einen sternenlosen Stadtkosmos, der - verregelt, vergeldlicht und verkopft - unseren Ideen kaum Raum bietet. Wir wollen eine Alternative sein, einen Freiraum schaffen, in dem Menschen (er)schaffen und sich wohl fühlen können. Daher begrüßen wir alle, die zwar Ideen, aber keinen Raum oder die notwendigen Mittel zur Verfügung stehen haben - ob Brettspielgruppe, queere Gothikkneipe, Mundharmonikakonzerte oder Schüer*innenprojekt: für (fast) alle Leidenschaften und Initativen lässt sich unser Multifunktionsraum entsprechend verwandeln. Bei und mit uns findet mensch die Möglichkeit auf mehr: das Handeln als Gruppe, mit Möglichkeiten und Chancen über die Einzelperson hinaus. Wir bieten eine Plattform für eigene Ideen und ein Forum für den kreativen Austausch und die Entwicklung von Projekten. Wir sind ein Ort für verdrängte Perspektiven, eine Bühne für Laien, ein Raum für die raumlosen und kostenloser Spielplatz für brotlose Kunst.

Immer Montags und Mittwochs gibt es etwas veganes bei der KüfA.

Jeden Montag und Donnerstag findet ein Malkurs für Frauen statt.

Dienstags ist das Oberhausener Kunst- und Kommunikationscafé für Frauen.

Am dritten Freitag im Monat läd der Kneipenabend FK4 ein.

All unsere Termine im Überblick findet ihr HIER.


Hinweis zur Barrierefreiheit:
Zwar ist der Eingang selbst ebenerdig, über beide Zugangswege (Friedrich-Karl-Str. und Saporoshje-Platz) müssen jedoch kurze Treppen überwunden werden und die Toilette ist nicht rollstuhlgerecht ausgebaut. Sprich uns aber deswegen und auf andere mögliche Barrieren gerne an, dann bemühen wir uns um eine Lösung.